Paper Towns (Margos Spuren)

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Cara Delevingne versucht sich neu, auch als Schauspielerin…

Doch eigentlich wird diese Überschrift dem Film nicht gerecht, die schöne Cara überrascht durch eine gute Performance und weiss sich gut in Szene zu setzen, da sieht man Ihr auch an das sie zuerst auf dem Laufsteg zuhause war.

Doch der Film, Vorlage war wieder ein Buch von John Green. Ihm Verdanken wir schon „The Fault Of Our Stars/ Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, starkes Buch und sehr Emotionaler Film.
Dieser ist am Rande erwähnt ein Filmtipp, von mir. Doch aufgepasst, Taschentücher vorsorglich in Reichweite bereit halten, vor allem wen du den mit deiner Freundin schaust.

Doch zurück zu Paper Towns. Taschentücher sind bei dem Film keine nötig, den hier wird eine andere Richtung eingeschlagen.
Quentin und Margo wohnen sich schon seit der Kindheit gegenüber, waren als Kids auch beste Freunde. Nun haben die beiden sich über die Jahre verschieden Entwickelt. Er, ein unauffälliger und guter Schüler welcher Arzt werden will und seine Freizeit mit seinen besten Kumpels verbringt. Sie, das hübsche, mysteriöse aber auch beliebteste Mädchen der Schule welche mit dem coolsten Jungen zusammen ist und ohne Frage, Ballkönigin werden wird.
Schon immer war er in sie Verliebt, umso mehr überrascht es Ihn als sich Ihre Wege eines Tages wieder kreuzen…

Und keine Angst, das ist kein Spoiler. Aufmerksam den TV Trailer geguckt und du weisst schon beinahe mehr.

Dieser Film Handelt davon Erwachsen zu werden. Die Hürden die dabei genommen werden müssen. Was die erste Liebe bedeutet und was Man(n) dafür tut. Was Freundschaft ist und wann man diese braucht und wann wahre Freunde zu dir stehen. Welche Risiken eingegangen werden um etwas davon zu finden, aber dabei nicht bereit ist etwas zu verlieren. Oder eben, auch was dabei verloren gehen kann.

Schauspielerisch kann man die jungen Darsteller nur loben, keine übertriebene Mimik oder unglaubwürdige Darstellungen. Von Anfang an mag man die Figuren und begibt sich gespannt auf die gemeinsame Reise.
Wie schon zu Beginn erwähnt, selbst Cara Delevingne spielt die Margo sehr gut. Dieser Charakter passt sehr zu Ihr, viel besser fühlt sich das ganze aber in der Englischen Originalfassung an. Da bringt sie den Charme von Margo noch besser rüber.

Das Besondere, in dieser Geschichte wird kein Leben beschrieben. Es sind die Erlebnisse der letzten Wochen der High School…
Sorgen, Ängste, Hoffnungen, Träume und Lebenswege von 18 Jährigen Teenagern. Gespickt mit vielen Lachern und Wohlfühlmomenten. Eine Unterhaltsame und Spannende Geschichte welcher man gerne folgt, mit fiebert und gespannt ist auf das Ende der Reise.
Doch, das richtige Finale fehlt. Als Zuschauer erhofft man sich mehr, man wartet auf den grossen Knall am Ende des Filmes.

Doch wie im wahren Leben, braucht es wirklich einen grossen Knall damit dein Leben etwas Besonderes ist?

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