X-Men: Apocalypse

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9 Filme sind es nun schon im X-Men Universum, zwei Trilogien, zwei Zeitlinien und zwei Einzelfilme über Wolverine. Deadpool kam dieses Jahr auch noch dazu, auch wenn er noch nicht so richtig dazu gehören will.
Ich versorge dich jetzt mit einigen kleinen Informationen damit du mit der richtigen Einstellung in diesen Film gehen kannst und auch weisst was dich erwarten wird.
Im letzten Film, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit wurde die uns bisher bekannte X-Men Zeitlinie, in welcher die ersten drei Filme sowie die beiden Wolverine Filme spielen verändert als Logan in die Vergangenheit Reisen musste um ein Attentat zu Verhindern.
Diese Veränderung ergibt nun vor allem für die Macher der Filme die Möglichkeit mit neuen Schauspieler die Geschichte weiter zu erzählen und dinge anders zu machen als noch in der ersten Trilogie. Konkret bedeuted das hier ein zweiter Anfang gemacht wird, die Geschichte neu Erzählt wird und Figuren aufeinander Treffen welche zuvor nicht die Möglichkeit gehabt haben. Mir gefällt diese Idee sehr gut und schon vorweg, es klappt auch so gut.

Wir sind in den 80er Jahren, etwa 20 Jahre nach dem grossen Ereignis in Washington als die Welt von den Mutanten erfahren hatte. Professor Charles Xavier bildet in seiner Schule mithilfe von Dr. Hank McCoy/Beast Mutanten aus. Hier treffen wir auf eine junge Jean Grey und den Neuankömmling Scott Summers/Cyclops. Magneto, lebt zurückgezogen und völlig ohne das benutzen seiner Kräfte irgendwo in Osteuropa und hat das Leben als Mutant hinter sich gelassen.

Zur gleichen Zeit erwacht Apocalypse aus einem tausend Jahre andauernden schlaf. Er gilt als der allererste Mutant und wurde in früheren Kulturen meist als Gottheit verehrt. Er kann schwächere Individuen Manipulieren und eignete sich schon die Macht vieler Mutanten an, kurz und knapp ein ziemlich Mächtiger und grössenwahnsinniger Gegner. Wie immer während seiner Schreckensherrschaft umgibt er sich mit vier starken Mutanten welche er Manipuliert. Vor dem Film hatte ich Angst das Apocalypse nicht ganz in das Bild des Filmes passen könnte, vor allem durch seinen Look. Doch im fertigen Film passt das ganz gut und Oscar Isaacs den wir sonst als Poe Dameron im neusten Star Wars kennen, spielt diesen Bösewicht super.

Welche vier er auserwählt und wie das ganze Enden wird, musst du aber schon selber im Kino herausfinden.
Der Film trifft aus meiner Sicht einen Perfekten Mix zwischen einer guten Story und einem gekonnten Storytelling welches sich auch zeit lässt. Es wirkt nicht nach viel Geschichte die da Passiert, dadurch kommt aber auch nicht das Gefühl auf das alles irgendwie reingepresst wurde.
Die Geschichte steigert sich kontinuierlich bis hin zum Finale und führt dabei jede Figur ausreichend ein.
Wir treffen auf alle Charakteren der letzten sieben X-Men Filme, vereint. Einige müssen noch Ihre Kräfte zu kontrollieren Lernen oder damit klar kommen. Andere haben einen andern Weg eingeschlagen und müssen nun zurückfinden, und wiederum andere lassen uns einfach nur Grinsend im sitz zurück. Natürlich ist die Szene von Quicksilver wieder fantastisch gemacht und sorgt für einige Lacher. Kleine Notiz am Rande, für diese eine Szene wurde ganze 3 Monate gedreht.
Dieser neu Anfang finde ich besonders in dieser Hinsicht super, Wir Lernen alle bekannten X-Men kennen als sie Jung waren und ihre Kräfte entdecken. In den ersten Filmen sahen wir Mächtige Mutanten welche wussten wie man Kämpft, hier sehen wir nun wie sie dies erlernten oder besser gesagt erlernen. Denn was hier passiert wird ja durch die Veränderte Zeitlinie nicht auf die alten Filme treffen. Genial nicht?

Die Schauspielerische Leistung aller finde ich sehr gut, besonders hervorheben muss man aber was Michael Fassbender als Magneto/ Erik Lehnsherr abliefert. Bei Ihm spürt man den Schmerz und die Wut regelrecht. Man fühlt mit ihm, jeden Augenblick den er leidet. Selbst James McAvoy als Professor X ist super, sein ungebrochener Glaube an das Gute in allen beflügelt, nicht nur alle im Film. Selbst die Jungen Schauspieler schaffen es den bekannten Figuren eine neue Facette zu geben, da wir sie alle kennenlernen wie sie mit Zweifel und Ängsten zu Kämpfen haben.

Was Bryan Singer als Regisseur bei X-Men: Zukunft ist Vergangenheit begonnen hat, führt er hier gekonnt weiter. Es ist alles aus einem Guss und die Geschichte passt gut ineinander.
Humor, Action und sogar Ernste Passagen wechseln sich ab und geben dem Film eine ganz spezielle Atmosphäre. Wer den letzten Film mochte, wird auch diesen hier gerne anschauen.
Und man freut sich auf mehr von diesen X-Men.

Die Effekte sind super und vor allem Farblich sehr schön gemacht, wirst du schon sehen. Grelle Farben und eine sehr eindeutige Wahl der Farben gibt dem ganzen eine eigene Note.

Knapp einen Monat nach dem letzten Superheldenfilm kann man schon wieder eine Comicverfilmung anschauen gehen, als Nerd ist das heutige Kino schon ganz super!
Wer die X-Men Filme mochte wird auch hier seine Freude haben und für alle anderen ist dies ein super einstieg in das X-Men Universum, aber guckt doch zuerst noch X-Men: Erste Entscheidung und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit. Den sonst verstehst du nicht sehr viel.

Perfektes Popcorn Kino, das auch etwas mehr bietet als Gedacht.

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