Alles steht Kopf

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Der neuste Streich von Disney Pixar hat Köpfchen.

Das ist jetzt nicht einfach so dahingesagt, denn wir lernen die kleine Riley kennen und gleich danach ihre Gefühle, die sitzen in der Kommandozentrale oben in ihrem Kopf.
Als erstes treffen wir auf Freude, dann sogleich auf Kummer, gefolgt von Wut, Ekel und Angst.
Nun lernen wir wie diese Gefühle Rileys leben steuern und wie sie sich abwechseln, voneinander abhängig sind und was genau im Kopf abläuft wenn sie etwas empfindet.

Was im Trailer ziemlich witzig auschaut, schlägt im Film dann doch einen ernsteren Ton an.  Jetzt nicht erschrecken oder endtäuscht sein, der Film bietet viele Lacher und süsse Gags.
Ich bin aber überrascht wie es Pixar hinkriegt die komplexe Welt der Emotionen in eine solch Fantasievolle Geschichte zu packen. Während dieser Geschichte begleiten wir Riley wie sie älter wird und wie sich damit ihre Emotionen ändern und am Komplexität gewinnen.
Der Kampf und die Harmonie zwischen den Emotionen ist dann auch die Super Unterhaltung welcher dieser Film bietet und für viel witz sorgt. Natürlich, das Zielpublikum ist bedeutend jünger als du, doch wie immer hat Pixar genug für Erwachsene hineingepackt. Und wenn bei einer Szene Kinder im Kinosaal lachen und du nicht, ist es trotzdem ein schönes Erlebnis. Denn beim nächsten Gag lachst du und die kleinen sind still!

Lass dich begeistern von Emotionen. Lerne auf eine andere, eine neue art und weise kennen was Freude bedeutet und was sich dabei alles abspielt in deinem Kopf! Warum Emotionen nicht unterdrückt werden sollten und weshalb Kummer genau so wichtig ist wie Wut oder Angst. Das alles spielt sich ab im Leben eines kleinen Mädchens das langsam aber sicher in die Pubertät kommt, seht ihr, nur schon mit diesem Wort ist Spannung, Chaos und viel Humor vorprogrammiert.
Doch, der Film hat auch viele wirklich Emotionale Momente zu bieten. Man lernt viele kleine Arbeiter kennen welche in unserem Kopf fleissig sind, dazu auch ihre Schicksale. Denn jede Entscheidung welche Riley im laufe der Geschichte macht, hat schwerwiegende Konsequenzen für irgendetwas in ihrem Unterbewusstsein.
So kann ich sagen, die Geschichte fühlt sich an wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle, man lacht, freut sich, hat angst, fiebert mit und ja, man(n) weint.

Kurz  gesagt, mit unglaublich viel Fantasie und Fingerspitzengefühl wird hier die Emotionale Achterbahnfahrt eines Mädchens kurz vor der Pubertät in einen wirklich lohnenswerten Disney Film verwandelt. Geniesst es.

Für Pixar Fans ein Muss. Für Pärchen auch empfehlenswert, denn schon der kleine Kurzfilm zu beginn ist einfach nur süss. Jeder andere der sich überraschen lassen will, dem sei dieser Animationsfilm wärmstens empfohlen.

 

Codename U.N.C.L.E.

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Die 60er Jahre: Die U.S.A. und die Sowjet Union haben sich nicht wirklich lieb.

Inmitten des Kalten Krieges müssen die beiden besten Agenten der jeweiligen Nationen zusammenarbeiten um die Welt zu Retten.

Henry Cavill als Amerikanischer Charmeur, Lebemann und stilvoller CIA Agent „Napoleon Solo“ trifft auf Armie Hammer als KGB Topspion „Illya Kuryakin“: Knallhart, Geradlinig und zuweil etwas Hölzern.
Zwischen den beiden, die Hübsche „Gaby“ gespielt von Alicia Vikander.

Ich muss echt sagen, Guy Ritchie hat seinen Stil gefunden. Auf sehr Charmante Art und Weise und mit viel sixties Stil unterhält dieser Action-Agenten Film mit sehr viel Humor und ich muss es nochmals sagen Charme. Ähnlich wie seine Sherlock Homes Filme passt hier alles zusammen. Orientiert hat er sich scheinbar an den alten James Bond Filmen, den diese Stimmung versprüht der Film. Eine super Agenten Story, zusammen mit viel Britischem Humor und Italienischem Dolce Vita zusammengemixt mit einem äusserst Schwungvollem Soundtrack.

Keine Ahnung weshalb von einigen Kritikern dieser Film als Flop angesehen wird! Ehrlich, im Gegensatz zu einigen anderen Filmen welche erfolgreicher waren, macht der hier vieles Richtig.

Dieser Film sorgt für Unterhaltung, Lacher und äusserst gute Stimmung. Ich kann nur Empfehlen seine Zeit diesem Film zu widmen und hoffe sehr das es eine Fortsetzung gibt.

Meine Kritik zu „The Transporter: Refueled“ folgt noch, doch mein Tipp. Lass Transporter ausfallen und schau dir diesen Film an. Spass mit deinen Freunden aber auch für ein Date oder zusammen mit deiner Freundin. Ach was, hier kannst du sogar mit deinen Eltern ins Kino gehen.

 

We Are Your Friends

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Viel Geld verdienen, In der Welt herumreisen und in denn besten und exklusivsten Clubs der Welt auflegen.

Daran haben einige von uns schon gedacht, nicht? Genau das ist auch der Traum von Cole Carter, gespielt von Zac Efron, im ersten grossen Film von Max Joseph. Max ist der eine Typ aus der TV Show Catfish auf MTV, in der Online Beziehungen über Soziale Medien genauer unter die Lupe genommen werden.

So, back to the Movie.

Die Geschichte rund um diesen Jungen DJ der mithilfe seiner 3 Besten Freunde Berühmt werden will und es in der DJ Welt hoch hinauf schaffen möchte klingt sehr interessant und würde meiner Meinung nach viele Möglichkeiten für eine oder mehrere Interessante Story Lines geben.

Für einmal werde ich nun zuerst etwas über die Figuren und Schauspieler sagen bevor ich zur Handlung und Geschichte übergehe. Die 4 Jungs sind authentisch, nicht jeder der vier wird dein Herz gewinnen und einige wirst du mehr mögen. Das die Jungs komplett verschieden sind, ergibt viel Konflikt Potenzial und davon lebt der Film auch.
Die Schauspielerische Leistung aller ist gut, Zac Efron tut sein Job, doch wirkt er etwas zu cool und dann wiederum etwas zu verloren.
Ach ja, das „Blurred Lines“ Girl spielt ja auch noch mit. Emily Ratajkowski tut nicht mehr als sie im Video Clip tat, sexy und verführerisch ausschauen und Ihre reize gekonnt einsetzten, thats it!

Wir haben nun diesen DJ welcher ganz gross rauskommen will. Es fehlt ihm aber an inspiration und dem eigenen Stil.
Als Zuschauer verfolgst du seinen Weg von den kleinen Partys bis zu den Grossen Gigs? Wer Weiss, leider verliert der Film sich mehrheitlich in wilden Partys, welche eher an Project X erinnern und der etwas lahmen Romanze zwischen der schönen und dem unerfahrenen jungen DJ. Der Sound ist super, echt, als Fan elektronischer Musik lohnt sich dieser Film aufgrund der Soundtracks sehr. Doch der Film gibt nicht viel mehr her. Neben den Partys und der dann obligatorischen Drama Filmkonstruktion überrascht der Streifen nur zwischendurch.
Nämlich dan, wenn Cole Carter als DJ auflegt oder Inspiration findet, diese Momente sind super gemacht und ich hätte gerne mehr davon gesehen.

Zum ende, Den Machern war nicht ganz klar welchen weg Sie einschlagen wollen. Ob es eine Geschichte über den Werdegang eines jungen DJs werden soll, ein Drama über die Probleme welche auf einen Solchen jungen Mann treffen oder ob die Handlung einen Jungen DJ durch sein Party leben begleiten will.
Sound Top, Geschichte ist kein Flop aber auch nicht das gelbe vom Ei.

Als EDM Fan bestimmt ein muss, und für alle Mädels welche auf Zac Efron stehen… nun die gehen sowieso

Pixels

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Die guten alten Spielehallen mit den klassischen Arcade Spielen. Einige von uns, welche nicht mehr ganz so jung sind, können sich noch gut daran Erinnern!
Wie oft haben wir unsere Eltern um Geld gebeten um Spiele wie PacMan, Donkey Kong, Space Invaders oder Centipede zu spielen?

Ach, die guten alten Zeiten…

In Pixels greifen nun diese Computer Spiele die Erde an! Wie bitte? Zum Leben erweckte Arcade Games greifen die Erde an? Ja, eine Ausserirdische Macht hat eine Zeit Kapsel  der Nasa aus dem Jahre 1982 komplett falsch verstanden und schickt nun zum Leben erweckte Spiele in den Krieg. Klingt etwas absurd, macht aber enorm Spass.
Denn die Helden des Filmes sind ehemalige Arcade Spieler.

In den Hauptrollen sehen wir da Adam Sandler, Kevin James, Michelle Monaghan, Peter Dinklage und Josh Gad.
Speziell hervorheben möchte ich Peter Dinklage, sonst eher bekannt als Tyrion Lannister aus Game of Thrones, hat eine absurd witzige von Selbstsicherheit strotzende Figur und macht viel Laune, heisst aber nicht das du Ihn in diesem Film mögen wirst. Michelle Monaghan sehen wir das erste mal in einer Komödie dieser Art, sie schlägt sich sehr gut und muss sich da nicht von den Komödien Grössen wie Adam Sandler oder Kevin James verstecken.
Josh Gad als Ludlow Lamonsoff sorgt für viele Lacher und wird dich gut unterhalten, die Herzlichste Figur im Film.

Das gilt auch für den ganzen Film. Viele Lacher, gute Gags und viel Retro Charme erwarten dich.
Von der Hauptstory muss man nicht viel erwarten, weshalb auch? Wer erwartet eine komplett durchdachte Story Line bei einem Film in dem Computer Spiele die Erde angreifen? Haha… genau!

Meiner Meinung nach eine der besseren Adam Sandler Komödien, vom Charme reiht sich diese ein bei Filmen wie: „Klick“ oder „Bedtime Storys“.

Pixels ist ein Film der Kategorie, Hirn ausschalten, Beste Freunde schnappen und im Kino herzhaft Lachen.
(Wenn du ein Zocker mit Jahrgang 1989 oder älter bist sowieso!)

 

 

 

 

Paper Towns (Margos Spuren)

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Cara Delevingne versucht sich neu, auch als Schauspielerin…

Doch eigentlich wird diese Überschrift dem Film nicht gerecht, die schöne Cara überrascht durch eine gute Performance und weiss sich gut in Szene zu setzen, da sieht man Ihr auch an das sie zuerst auf dem Laufsteg zuhause war.

Doch der Film, Vorlage war wieder ein Buch von John Green. Ihm Verdanken wir schon „The Fault Of Our Stars/ Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, starkes Buch und sehr Emotionaler Film.
Dieser ist am Rande erwähnt ein Filmtipp, von mir. Doch aufgepasst, Taschentücher vorsorglich in Reichweite bereit halten, vor allem wen du den mit deiner Freundin schaust.

Doch zurück zu Paper Towns. Taschentücher sind bei dem Film keine nötig, den hier wird eine andere Richtung eingeschlagen.
Quentin und Margo wohnen sich schon seit der Kindheit gegenüber, waren als Kids auch beste Freunde. Nun haben die beiden sich über die Jahre verschieden Entwickelt. Er, ein unauffälliger und guter Schüler welcher Arzt werden will und seine Freizeit mit seinen besten Kumpels verbringt. Sie, das hübsche, mysteriöse aber auch beliebteste Mädchen der Schule welche mit dem coolsten Jungen zusammen ist und ohne Frage, Ballkönigin werden wird.
Schon immer war er in sie Verliebt, umso mehr überrascht es Ihn als sich Ihre Wege eines Tages wieder kreuzen…

Und keine Angst, das ist kein Spoiler. Aufmerksam den TV Trailer geguckt und du weisst schon beinahe mehr.

Dieser Film Handelt davon Erwachsen zu werden. Die Hürden die dabei genommen werden müssen. Was die erste Liebe bedeutet und was Man(n) dafür tut. Was Freundschaft ist und wann man diese braucht und wann wahre Freunde zu dir stehen. Welche Risiken eingegangen werden um etwas davon zu finden, aber dabei nicht bereit ist etwas zu verlieren. Oder eben, auch was dabei verloren gehen kann.

Schauspielerisch kann man die jungen Darsteller nur loben, keine übertriebene Mimik oder unglaubwürdige Darstellungen. Von Anfang an mag man die Figuren und begibt sich gespannt auf die gemeinsame Reise.
Wie schon zu Beginn erwähnt, selbst Cara Delevingne spielt die Margo sehr gut. Dieser Charakter passt sehr zu Ihr, viel besser fühlt sich das ganze aber in der Englischen Originalfassung an. Da bringt sie den Charme von Margo noch besser rüber.

Das Besondere, in dieser Geschichte wird kein Leben beschrieben. Es sind die Erlebnisse der letzten Wochen der High School…
Sorgen, Ängste, Hoffnungen, Träume und Lebenswege von 18 Jährigen Teenagern. Gespickt mit vielen Lachern und Wohlfühlmomenten. Eine Unterhaltsame und Spannende Geschichte welcher man gerne folgt, mit fiebert und gespannt ist auf das Ende der Reise.
Doch, das richtige Finale fehlt. Als Zuschauer erhofft man sich mehr, man wartet auf den grossen Knall am Ende des Filmes.

Doch wie im wahren Leben, braucht es wirklich einen grossen Knall damit dein Leben etwas Besonderes ist?

Mission Impossible: Rogue Nation

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Das ist er nun, Ethan Hunts fünfter Streich.

Der erste Mission Impossible war ein voller Erfolg, wir alle kennen die Berühmte Szene in der Tom Cruise an Seilen hängend, zwischen Lichtschranken hindurch schlüpft um einen Computer zu Hacken.
Die darauf folgenden zwei Filme waren erfolgreich aber vermochten nicht mehr ganz zu überzeugen…

Dies änderte sich mit dem vierten Teil: „Mission Impossible: Phantom Protokoll“ dieser schlug ein wie eine Bombe. Und nahm immerhin weltweit etwa 700 Millionen Dollar ein.
Die Einführung neuer Figuren welche die Ein Mann Eingreiftruppe rund um Tom Cruise ergänzte und die der Action-Franchise eine Prise Humor, Rivalität und Realistischere aber nicht weniger Spektakuläre Stunts bescherte.
Dieses Konzept wurde nun im fünften Teil  „Rogue Nation“ beibehalten und funktioniert diesmal sogar noch etwas besser, da die Einzelnen Figuren nicht mehr Eingeführt werden müssen.

Ethan Hunt steht dieses Mal einer Anti IMF gegenüber, also einer Organisation welche genauso gut Ausgebildet ist wie er, aber gegen Ihn operiert.
Dies erfordert nun noch aussergewöhnlichere Massnahmen als sonst, da er nicht weiss wem er trauen kann und wem nicht. Dazu bekommt er von oberster stelle nicht sehr viel Unterstützung und ist völlig auf sich alleine gestellt.
Durch diese nun komplett neue Ausgangslage entwickelt sich der wohl unterhaltsamste Film der Reihe, das Katz und Maus Spiel zwischen Gut und Böse, Freund sowie Feind unterhält. Gespickt ist dies mit viel Humor, sehr guten Stunts und Action Sequenzen. Welche ohne Langweile aufkommen zu lassen durch eine sehr clevere Story führen.
By the Way, es soll erwähnt sein das dieser Film die wohl beste Motorrad Verfolgungsjagd der Letzen Jahre bietet.

Davids Kino Tipp! Schnapp dir deine Jungs und zieh dir diesen Streifen rein, Actionkino der Spitzenklasse.

San Andreas

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Juni 2015

Seien wir doch Ehrlich, Katastrophen Filme hatten schon immer eine spezielle Anziehungskraft, anzuschauen wie ganze Häuser, Städte oder Länder zerstört werden, vor allem wenn man den einen oder anderen Ort schon einmal selber besucht hat, löste immer ein mulmiges Gefühl aus.
Bisher galt wohl der Deutsche Roland Emmerich als der „Meister“ dieses Fachs, er war aber auch der einzige der sich in den letzten Jahren mehrmals an dieses Genre wagte.
Bildgewaltig zerstörte er in Independence Day, Day After Tomorrow oder 2012 ganz einfach alles was wir zu sehen bekommen.

Und dieses einfach, störte mich immer etwas, doch dazu später mehr.

In San Andreas lernen wir Helikopterpilot Ray Gaines, vom Los Angeles Fire Department, kennen.
Dieser wird von Dwayne „The Rock“ Johnson verkörpert und auch wenn er mit seinen Massen etwas zu breit für das Cockpit eines Helikopters wirkt, macht der seine Arbeit ganz gut.
Denn dieser Ray flog bereits über 600 Rettungseinsätze und ist ein bescheidener und Bodenständiger Held.
Meiner Meinung nach seine bisher Emotionalste Rolle, und diese spielt er sehr gut.

Auch hier geht ziemlich alles Kaput, ganze Städte werden vom Erdboden verschluckt. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen passiert es nicht einfach so, damit will ich sagen, man sieht die Menschen leiden.
Menschen in den Trümmern untergehen. Die Katastrophe berührt und mit der Musik perfekt untermalt leidet man mit den Charakteren mit.
Die Hilflosigkeit gegenüber der Erdgewalt ist Spürbar und lässt einem selbst erschaudern. Die Effekte sind grandios und wirken auch in 3D Sensationell.
Die Geschichte bewegt, lässt einem mitfiebern und man bemerkt irgendwann das man nur einem von Millionen Schicksalen folgt.

Wie ein gewöhnlicher Mann alles in seiner Macht stehende versucht um seine Familie zu schützen und keine Fehler zu machen. Dies schafft ein Intensives Kino Erlebnis. Natürlich blitz hie und da etwas Amerikanischer Patriotismus durch, doch der fällt hier nicht negativ auf.

Möchtest du sehen wie Amerikanische Grossstädte vom Erdboden verschluckt werden? Erleben wie du mit dem Schicksal der Figuren mitleidest, für einmal bedrückt, Emotional berührt und gleichzeitig sehr beeindruckt im Kino sitzen tust? Super 3D Effekte erleben und Dwayne Johnson in einer seiner besten Rollen sehen?

San Andreas gucken gehen, in 3D natürlich

Jurassic World

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Juni 2015

Bevor ich etwas zum Film schreibe muss ich kurz erwähnen das ich seit klein auf ein riesengrosser Jurassic Park Fan bin, dementsprechend habe ich nach einem nicht schlechten zweiten Teil und einem etwas enttäuschenden dritten Teil, sehr viel von diesem neuen Versuch erwartet.

Jurassic World zeigt uns was wir alle vor 22 Jahren sehen wollten, wie der Park geöffnet ausgesehen hätte.
Welche Attraktionen es zu entdecken gäbe und man ertappt sich wie man denkt: „Das will ich auch tun.“
Oder „Das würde mir auch gefallen.“

Richtig schön ist der Moment wo du das erste Mal den neuen Park siehst und John Williams weltberühmte Melodie ertönt.
Da hörst du innerlich John Hammond der sagt:
„Dr. Grant, meine liebe Dr. Sattler, Willkommen im Jurassic Park.“

Ab diesem Zeitpunkt erlebst du einen Film der nie langweilig wird, immer etwas Neues bietet, viel Witz hat vor allem den originalen Film von 1993 in schönster Art und Weise im 5 Minuten Takt würdigt. Viele kleine Details, einige offensichtlicher als andere welche dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sehr schön Animierte Dinosaurier und, um natürlich dem Original treu zu bleiben, bei Nahaufnahmen wunderschöne Animatronics.

Die Darsteller machen ihren Job sehr gut. Chris Pratt liefert nur ein Jahr nach Guardians Of The Galaxy einen weiteren Sommerhit und ist ab der ersten Minute der unangefochtene Sympathie Träger dieses Films. Wer seine Figur etwas besser beobachtet wird erkennen das Owen Grady viele Eigenschaften von Dr. Grant (Sam Neill) und Dr. Ian Malcom (Jeff Goldblum) vereint, das gefällt mir gut.
Sehr schön ist das wie beim Original auch dieses Mal die Geschichte rund um 2 Kinder aufgebaut wurde, das verbindet Generationen und gibt die Möglichkeit den Park durch Ihre Augen zu sehen und wahrzunehmen. Das steckt an! Lobenswert ist die Entwicklung welche die einzelnen Figuren während der Geschichte durchmachen, allen voran Bryce Dallas Howard welche Claire Dearing spielt, die Tante der beiden Kids und Geschäftsführerin von Jurassic World.

Bevor dieser Beitrag viel zu lange wird ziehe ich die Bremse…
Jurassic World kann ich jedem empfehlen. Funktioniert für jede Altersklasse und entführt dich 22 Jahre in die Vergangenheit. Und ich glaube für 20 Franken eine 2 Stündige Reise in eben diese Vergangenheit zu machen, ist bestimmt das Geld wert.
Wenn dir die alten drei Filme, allen voran Jurassic Park gefallen haben, ist Jurassic World ein Muss welches du nicht bereuen wirst! Aber auch wenn du auf einen Hochklassige Blockbuster stehst, welcher dich gut Unterhaltet, erstaunt und dich mit einer guten Stimmung den Saal verlassen lässt, bist du bei diesem Film richtig aufgehoben.

Nicht umsonst hat Jurassic World das beste Startwochenende aller Zeiten hingelegt und so weltweit am ersten Wochenende über 500 Millionen Dollar eingenommen.

Deshalb, nimm Platz im beigefarbenen Jeep, schalte dein Nachtsichtgerät an, fülle das Glas mit Wasser und begib dich auf die Reise in die Vergangenheit.

Mad Max: Fury Road

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Mai 2015

35 Jahre nach Mad Max kehrt Max Rockatansky auf die grosse Leinwand zurück.
In den ersten 3 Filmen noch von Mel Gibson verkörpert, schlüpft diesmal Tom Hardy in die Rolle des wortkargen ex-Polizisten und Rächers.
Die drei ersten Filme gesehen zu haben ist hier ein grosser Vorteil, die Geschichte funktioniert auch ohne dieses wissen doch erkennt man nicht alle Hinweise, da die Geschichte auf den Vorgängern aufbaut.
Die Ängste welche Max heimsuchen sind dann sogar etwas verwirrend kennt man die Vorgeschichte nicht.

Tom Hardy spielt den wortkargen Rächer sehr gut, er gefällt in dieser Rolle und ist ein würdiger Nachfolger von Mel Gibson. Doch fantastisch ist Charlize Theron als Imperator Furiosa, ihre Performance ist sensationell und beinahe stiehlt sie der Hauptfigur die ganze Aufmerksamkeit.

Doch bei diesem Film kriege ich einfach keine Ausführliche Kritik hin, denn dieser Film ist so genial. Würde ich beginnen zu erzählen müsste ich dir alles verraten.

Willst du einen Film schauen der Spass macht? Visuell und Filmtechnisch auf höchstem Niveau liegt und dich für 2 Stunden an deinen Sitz fesselt?
In Fury Road wird zusätzlich noch die Gesellschaft gnadenlos Kritisiert und gibt trotz Atemberaubender Materialschlachten und Action am lauf Meter viel Stoff worüber du dir viel Gedanken machen kannst, worüber wir uns alle eigentlich Gedanken machen sollten. Wie wir miteinander umgehen, wie wir mit unserer Erde umgehen, wie wir Ressourcen pflegen und nutzen und wohin es uns dies alles führen wird.
Das alles verpackt in einem Film der von George Miller so fantastisch umgesetzt wurde das du Ihn einfach gesehen haben musst. 35 Jahre und die heutige Technik haben dem Regisseur die Möglichkeit gegeben endlich alles so umzusetzen wie er immer machen wollte, und das sieht man in jeder Szene.

Schnapp dir Popcorn, deine Jungs. Wenn du zuhause guckst auch noch ein paar Bier und lass dich unterhalten!

 

Fast and Furious Seven (Fast 7)

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April 2015

Für Petrol Heads und Fans der Filmreihe ohne Zweifel ein Muss und endlich wieder ein Streifen der Reihe der Spass macht. Wer sich nach den letzten paar Filmen von der reihe abgewendet hat, könnte diesmal wieder in Versuchung geraten, Fan zu werden.

Ich möchte bei diesem Beitrag zu Beginn erwähnen das durch Persönliche Begeisterung und eigenem Bezug zu dieser Freizeitbeschäftigung meine Kritik etwas durch Euphorie verfälscht werden kann ^^

Fast and Furious, die Filmreihe welche daran schuld ist das viele, mehrheitlich Junge, bei diesem Hobby gelandet sind. Das wir unsere Autos so sehr vergöttern ist für uns so Selbstverständlich wie für alle anderen unverständlich.
Die beiden die Schuld daran haben: Domenic Toretto und Brian O’Conner, gespielt von Vin Diesel und Paul Walker.

Kannst du dich noch errinern and das glänzen in deinen Augen, all die angeregte Fantasie und Euphorie welche freigesetzt wurde als du zum allerersten Mal den ersten Film ‚Fast and Furious‘  gesehen hast?
Heute beim siebten Teil ist es mir genau wieder so ergangen. Ganz ehrlich, ich ging mit sehr niedrigen Erwartungen ins Kino, da die letzten drei Filme einen etwas seichten Nachgeschmack hinterlassen hatten. Zu viel Action, zu Wenig Autos, keine Autorennen zu viele unlogische Dinge Geschahen, die Kaltblütige ignorierung der Physik einmal weg gelassen. Hand aufs Herz, egal wie sehr du die Reihe liebst, es ist die Wahrheit! Heute wurde mir aber gezeigt das auch ein siebter Film gut sein kann, das glänzen in den Augen zurückbringen und vor allem Freude bereiten kann.

Dieser „kleine“ einstieg war nötig um dich in die richtige Gefühlslage zu versetzen. Ich möchte das du dich an diese Gefühle erinnerst und verstehst was ich in den kommenden Zeilen sagen will. In Fast 7 rächt sich nun der grosse böse Bruder von Owen Shaw (Bösewicht aus Teil 6) an all denen welche seinem kleinen Bruder so zugerichtet haben. Jason Statham übernimmt diese Rolle und spielt Deckard Shaw. Das ist nicht einfach nur ein weiterer Action-Star welche sich in diese Franchise verirrt hat, Nein, denn niemand anderes könnte zurzeit den zielgerichteten Britischen Killersoldaten in einem Auto Film besser verkörpern als er. Seinen Britischen Charme inklusive…
Da ich nichts vom Film verrate wie es in anderen Filmkritiken oder Berichten gang und  gäbe ist, werde ich keine Handlungsstränge oder sonstige Anhaltspunkte erwähnen.
Die Action ist grandios, einige kleine Logik Fehler gibt es trotzdem. Da aber diesmal kein 27 Minuten startendes Flugzeug dabei ist, kann man gut darüber hinwegschauen. Über die gesamte Länge des Filmes passt die gebotene Action sehr gut hinein und unlogisches fällt diesmal nicht mehr so stark ins Gewicht (Die Szene mit dem Lycan Hypersport  in Abu Dhabi, lassen wir mal weg).
Sehr schön ist das die schönen und schnellen Autos wieder die Hauptakteure sind, der Motorensound ist ohrenbetäubend und absolut cool, gut gemacht Soundmixer. Dazu kommt das in keinem der bisherigen Filme die Autos besser auf den jeweiligen Charakter zugeschnitten sind wie hier!
Die Autos sind perfekt.
Doch muss ich trotzdem etwas an der Action bemängeln, die in Hollywood in Mode gekommene „Rüttel-Kamera“ ist in hier allgegenwärtig. Zu Beginn und im mittleren Teil wird einem fast übel bei diesen rüttelnden Kamerafahrten und hektischen Schnitten. Es ist wirklich zu viel, keine sorge also wenn du mal nicht mehr weisst wo oben, unten, links oder rechts ist.
Enden tut dieses Abenteuer fulminant, das schauen macht Spass und es lässt dich so richtig mitfiebern. Endlich nutzen die Figuren all ihre Talente und können die verschiedenen Facetten ihres Charakters ausleben, sehr gut finde ich das jeder seinen eigenen Speziellen Moment bekommen hat wo er so richtig glänzen darf. Was in bisherigen sechs Teilen etwas zu kurz kam.

Nun kehre ich zurück zu diesem glänzen in den Augen welches ich zu Beginn erwähnte, zurück zu dieser Euphorie. Den leicht erhöhten Puls wenn du an die komplette Filmreihe denkst und wie alles begann. Ich denke, ganz ehrlich, das tragische Schicksal von Paul Walker hat diesen Film besser gemacht, endlich ist die Liebe von der Domenic Toretto immerzu spricht spürbar. In jeder Szene sieht man diese Liebe, den Schmerz in den Augen der Akteure, achte darauf. Es ist so schön, das die Momente mit Brian O’Conner zu den Besten und Emotionalsten des ganzen Filmes gehören.
Das Ende: Was geschieht mit Brian O’Conner? Ich verrate es dir nicht…
Ich sage dir aber, es ist wunderschön erzählt und mit viel Herz und Fingerspitzengefühl umgesetzt. Ein grosses Kompliment an die Filmemacher.
Dies ist dann auch der Moment wo dieses glänzen in deinen Augen zu einer kleinen Träne wird.

Mit diesen Worten, geniesse den Film. Achte auf die Figuren und hab Spass am wohl besten Fast and Furious Teil seit dem ersten und originalen Film.