Hitman: Agent 47
Ach wie gerne Erinnere ich mich zurück an all die Stunden welche ich vor meinem PC verbracht habe…
Hitman ist ein Packendes Stealth Game, heisst hier sollte man nicht alles über den Haufen Ballern was einem vor die Nase läuft, nein es ist auch möglich ganze Aufgaben zu meistern ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.
Schleichen, Verstecken, den richtigen Moment abwarten, jemanden von hinten erdrosseln und mit seinen Kleidern getarnt sich dem Ziel nähern. Dieses Ziel gekonnt ausschalten und sich dann, wenn möglich genau so unbemerkt, wieder verkrümeln.
Das ist Hitman und alles was diese Spielereihe so erfolgreich gemacht hat.
Nun, klingt nicht gerade ideal als Stoff für einen Actionfilm im Jahre 2015, zumal es bereits einen versuch gab und zwar 2007 mit dem Film „Hitman: Jeder Stirbt alleine“.
Dieser gab zwar einen soliden Actionfilm ab, mit sehr guten Actionszenen und guten Bildern. Doch wich die Story rund um Agent 47 zu sehr vom Spiel ab und die Ballerorgien in diesem Film spiegelten auch nicht ganz das bekannte Spielprinzip der Reihe wieder.
Nun, anderer Film und 8 Jahre Später haben wir nun den zweiten versuch im Kino und schauen uns diesen etwas genauer an.
Etwas Background Info, falls einige die Games nicht kennen. Hauptfigur ist Agent 47, ein im Labor gezüchteter Auftragskiller, Klon, Furchtlos, Schmerzunempfindlich und Eiskalt. Beherrscht jede Waffe und ist mit allem Tödlich. Bekannteste Waffe, die Klaviersaite. Für das lautlose töten von hinten.
Was hab ich vorhin gesagt, genau, ganz so passt das lautlose, ohne einen Schuss abzufeuern nicht ins typische Kino von heute. Doch der Hitman in diesem Film ist der Perfekte Auftragskiller, ein Klon das sieht man ihm auch an. So wie er sich Bewegt und an der Art mit welcher er seine Umwelt wahr nimmt. Weniger lautlos, doch dafür sehr überlegt und vorausschauend und vorallem vorausgeplant agiert diese Tötungsmaschine in dem Film. Es gefällt sehr wie Rupert Friend als Agent 47 mit wenig Aufwand und Kraft und mithilfe seiner Umgebung seine Gegner besiegt und sich zielsicher seinen weg bahnt. Jeder Schuss oder Schlag trifft oder sitzt genauso wie sein Markenzeichen, die Rote Krawatte.
Die Story ist auch einiges Durchdachter als noch 2007, nicht mehr ganz so weit hergeholt und das ist sehr wichtig, viel näher an den Spielen. Sehr gute Actionszenen und gut Choreografierte Kämpfe lassen nie Langeweile aufkommen. Selbst die Story ist so solide aufgebaut das du dich einige Male wundern wirst welche Richtung eingeschlagen wird.
Viele Kugeln, Viele Tote, Viel kaputtes Blech und Action bietet „Hitman: Agent 47“. Dazu eine gute Story, welche den Zocker glücklich macht sowie jeden der vorher noch nie davon gehört hat.
Natürlich ist der Streifen mehr auf das Männliche Publikum ausgerichtet, doch durfte ich den Film in Begleitung zweier Damen geniessen welche beide auch sehr viel Spass daran hatten. Nicht ganz so Drauflos Geballer wie in einem Expendables, und dies Macht dann auch den Weiblichen Actionfilm Besucherinnen Laune.
Mach den versuch, überrede deine Freundin dich zu Begleiten. Falls es ihr dann doch wieder zu viel Action war, wird sie Bestimmt einen Film finden um dich dafür zu Bestrafen. (Keine Sorge, ich warne dich Früh genug!)
Bis dahin, Viel Spass mit „Hitman: Agent 47“ meiner Meinung nach, eine der besseren Videospielverfilmungen…