April 2015
Für Petrol Heads und Fans der Filmreihe ohne Zweifel ein Muss und endlich wieder ein Streifen der Reihe der Spass macht. Wer sich nach den letzten paar Filmen von der reihe abgewendet hat, könnte diesmal wieder in Versuchung geraten, Fan zu werden.
Ich möchte bei diesem Beitrag zu Beginn erwähnen das durch Persönliche Begeisterung und eigenem Bezug zu dieser Freizeitbeschäftigung meine Kritik etwas durch Euphorie verfälscht werden kann ^^
Fast and Furious, die Filmreihe welche daran schuld ist das viele, mehrheitlich Junge, bei diesem Hobby gelandet sind. Das wir unsere Autos so sehr vergöttern ist für uns so Selbstverständlich wie für alle anderen unverständlich.
Die beiden die Schuld daran haben: Domenic Toretto und Brian O’Conner, gespielt von Vin Diesel und Paul Walker.
Kannst du dich noch errinern and das glänzen in deinen Augen, all die angeregte Fantasie und Euphorie welche freigesetzt wurde als du zum allerersten Mal den ersten Film ‚Fast and Furious‘ gesehen hast?
Heute beim siebten Teil ist es mir genau wieder so ergangen. Ganz ehrlich, ich ging mit sehr niedrigen Erwartungen ins Kino, da die letzten drei Filme einen etwas seichten Nachgeschmack hinterlassen hatten. Zu viel Action, zu Wenig Autos, keine Autorennen zu viele unlogische Dinge Geschahen, die Kaltblütige ignorierung der Physik einmal weg gelassen. Hand aufs Herz, egal wie sehr du die Reihe liebst, es ist die Wahrheit! Heute wurde mir aber gezeigt das auch ein siebter Film gut sein kann, das glänzen in den Augen zurückbringen und vor allem Freude bereiten kann.
Dieser „kleine“ einstieg war nötig um dich in die richtige Gefühlslage zu versetzen. Ich möchte das du dich an diese Gefühle erinnerst und verstehst was ich in den kommenden Zeilen sagen will. In Fast 7 rächt sich nun der grosse böse Bruder von Owen Shaw (Bösewicht aus Teil 6) an all denen welche seinem kleinen Bruder so zugerichtet haben. Jason Statham übernimmt diese Rolle und spielt Deckard Shaw. Das ist nicht einfach nur ein weiterer Action-Star welche sich in diese Franchise verirrt hat, Nein, denn niemand anderes könnte zurzeit den zielgerichteten Britischen Killersoldaten in einem Auto Film besser verkörpern als er. Seinen Britischen Charme inklusive…
Da ich nichts vom Film verrate wie es in anderen Filmkritiken oder Berichten gang und gäbe ist, werde ich keine Handlungsstränge oder sonstige Anhaltspunkte erwähnen.
Die Action ist grandios, einige kleine Logik Fehler gibt es trotzdem. Da aber diesmal kein 27 Minuten startendes Flugzeug dabei ist, kann man gut darüber hinwegschauen. Über die gesamte Länge des Filmes passt die gebotene Action sehr gut hinein und unlogisches fällt diesmal nicht mehr so stark ins Gewicht (Die Szene mit dem Lycan Hypersport in Abu Dhabi, lassen wir mal weg).
Sehr schön ist das die schönen und schnellen Autos wieder die Hauptakteure sind, der Motorensound ist ohrenbetäubend und absolut cool, gut gemacht Soundmixer. Dazu kommt das in keinem der bisherigen Filme die Autos besser auf den jeweiligen Charakter zugeschnitten sind wie hier!
Die Autos sind perfekt.
Doch muss ich trotzdem etwas an der Action bemängeln, die in Hollywood in Mode gekommene „Rüttel-Kamera“ ist in hier allgegenwärtig. Zu Beginn und im mittleren Teil wird einem fast übel bei diesen rüttelnden Kamerafahrten und hektischen Schnitten. Es ist wirklich zu viel, keine sorge also wenn du mal nicht mehr weisst wo oben, unten, links oder rechts ist.
Enden tut dieses Abenteuer fulminant, das schauen macht Spass und es lässt dich so richtig mitfiebern. Endlich nutzen die Figuren all ihre Talente und können die verschiedenen Facetten ihres Charakters ausleben, sehr gut finde ich das jeder seinen eigenen Speziellen Moment bekommen hat wo er so richtig glänzen darf. Was in bisherigen sechs Teilen etwas zu kurz kam.
Nun kehre ich zurück zu diesem glänzen in den Augen welches ich zu Beginn erwähnte, zurück zu dieser Euphorie. Den leicht erhöhten Puls wenn du an die komplette Filmreihe denkst und wie alles begann. Ich denke, ganz ehrlich, das tragische Schicksal von Paul Walker hat diesen Film besser gemacht, endlich ist die Liebe von der Domenic Toretto immerzu spricht spürbar. In jeder Szene sieht man diese Liebe, den Schmerz in den Augen der Akteure, achte darauf. Es ist so schön, das die Momente mit Brian O’Conner zu den Besten und Emotionalsten des ganzen Filmes gehören.
Das Ende: Was geschieht mit Brian O’Conner? Ich verrate es dir nicht…
Ich sage dir aber, es ist wunderschön erzählt und mit viel Herz und Fingerspitzengefühl umgesetzt. Ein grosses Kompliment an die Filmemacher.
Dies ist dann auch der Moment wo dieses glänzen in deinen Augen zu einer kleinen Träne wird.
Mit diesen Worten, geniesse den Film. Achte auf die Figuren und hab Spass am wohl besten Fast and Furious Teil seit dem ersten und originalen Film.